Elvis: Aktuelle Versionen von Studiosoftwares wie ProTools, Logic und Co. sind schon von Haus aus mit allen Plugins ausgestattet, die man im normalen Studioalltag so braucht. Quasi kann man sein Geld auch sinnvoller zum Fenster rauswerfen, als sich Mega-Bundles zu kaufen – auch wenn sie gerade im Angebot sind.

Gerade wenn man sich an seine ersten Projekte wagt, sollte man seine vielleicht begrenzten finanziellen Mittel in anderes Equipment am Anfang der Aufnahmekette investieren, wie z.B. Mikrophone, Wandler oder sonstige essentielle Dinge fürs Studio. Desweiteren verbraten externe Plugins meist auch mehr Ressourcen des Computers, auch das sollte man beachten.

Man sollte sich vor dem Kauf eines neuen Plugins auf jeden fall damit auseinander setzen und die Demos akribisch ausprobieren. Erst dann darf man sich fragen, ob das Plugin tatsächlich etwas besser kann oder ob die Internen Tools nicht vielleicht sogar einfacher zu bedienen sind und das selbe Ergebnis liefern.
Und generell gilt: Sind schon die Aufnahmen nicht so gut gelaufen, kriegen das auch alle Plugins der Welt nicht wieder ausgebügelt.

Auch wir haben schon einiges an zusätzlichen Plugins gekauft und dachten “Oh, das klingt ja echt toll. Das können wir bestimmt nochmal irgendwann gebrauchen.” Letzten Endes benutzen wir jedoch nur noch einen Bruchteil davon, weil auch viel überflüssiges Zeug mit dabei war.

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